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Ortonovo,
Luni und Nicola |
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Die
Vielfalt des Territoriums reflektiert sich in der touristischen
Auswahl der Zone. Angefangen mit Ortonovo, einem kleinen
Zentrum, daß noch heute viele gut erhaltene architektonische
und städtebauliche Elemente aufweist, die typisch für
die mittelalterlichen Zentren der Lunigiana sind. Unter anderen
Monumenten hebt sich die Kirche von San Lorenzo hervor, die in
ihrem Inneren zahlreiche Einzelheiten von großer geschichtlich-kultureller
Bedeutung aufbewahrt, sowie die Wallfahrtskirche des "Mirteto",
die einen schon rein vom Äußeren her gesehen in Erstaunen
versetzt durch ihre schneeweiße Marmorfassade. Und nicht
zuletzt möchten wir über die Orte Nicola und Luni sprechen,
die so unterschiedlich, aber zugleich doch so faszinierend sind.
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Der
erste nimmt einen wegen seiner malerischen Wege ein, der zweite
fasziniert wegen seiner Geschichte, die die Ausgrabungen jeden
Tag mehr aufleben läßt. Wer die Natur liebt, kann auch
hier noch intakte Oasen zwischen Wäldern, nicht weit von
den Stränden, also vom Meer entfernt, finden. Für die,
die gern schmackhaft und gut essen, bietet die lokale Gastronomie
ein reichhaltiges Angebot an Spezialitäten an, begleitet
von den schon in der Römerzeit sehr bekannten Weiß-
und Rotweinen.
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Nicola
Das Örtchen befindet sich auf einem sanften Hügel nicht
weit von Ortonovo entfernt, am unteren Lauf der Magra. Der Ortsname
stammt vom byzantinischen Begriff "Mikauria" ab, der
sich wahrscheinlich auf die Goldpyrit-Mine bezieht, die sich im
nördlichen Teil der Kommune befindet. Im Laufe der Jahre
erlebte der Name verschiedene Veränderungen bis hin zum Begriff
Nichola, um dann beim heutigen Ortsnamen anzukommen. Die städtebauliche
Struktur ist kranzförmig und über enge Gassen und bezaubernde
Ausblicke kommt man auf dem Kirchplatz der "Santi Filippo
und Giacomo" an.
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Das
schmale gelbgestrichene Kirchlein ragt zwischen den kleinen Häusern
hervor, die dicht aneinander gedrängt eine sehr malerische
Atmosphäre kreieren. In ihrem Innern befindet sich ein interessantes
Holzkruzifix, aus Luccheser Schule, daß den "Cristo
Trionfante" darstellt. Nicht weit davon entfernt kann man
die Reste der alten Burg, des dazugehörenden Turms, sowie
der Kirche von "San Guglielmo" sehen. Von Nicola aus
hat man ein weites Panorama über das untere Magratal bis
hin zum Meer.
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Luni
Man
sollte nicht versäumen, das antike Zentrum von Luni zu besichtigen,
daß schon von der etruskischen Zeit an bis über die
ganze mittelalterliche Periode hinweg eine sehr große Wichtigkeit
besaß. Das wurde nicht zuletzt durch die bischöfliche
Herrschaft unterstrichen, die in dieser Stadt ihren Sitz hatte.
Die Ausgrabungen brachten zahlreiche Gegenstände und Gebäudereste
aus römischer Epoche von großem Wert ans Tageslicht.
Man kann noch die Struktur einer typischen römischen Stadt
erkennen, die nach dem Modell der Militärlager errichten
worden ist. Der orthogonale Grundriß folgt einem Schema,
daß typisch für die republikanische Epoche war, charakterisiert
durch einen Erhöhung, die am Ende einen von Portalen umgebenen
geschlossenen Platz hatte, von dem die Straßen abgingen.
Im nördlichen Teil wurde sie durch ein Dreierportal durch
die Via Aurelia getrennt.
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Außergewöhnlich
großzügig sind die herrschaftlichen Wohnungen angelegt,
die Marmorfußböden aufweisen, die nicht nur aus einheimischen
Carraramarmor, sondern auch mit Marmor aus Griechenland und Asien
hergestellt worden sind, was als Zeichen für einen intensiven
Handelsaustausch mit weit entfernten Ländern gelten kann.
Unter den vielen Fundstücken ragen eine Reihe von Giebelstrukturen
in Terrakotta heraus, sowie eine Vielzahl von Marmorbüsten,
die u.a. Augusto, Germanico, Nerone, Agrippina Maggiore und Minore
darstellen. Diese über die Jahrhunderte hinweg perfekt erhaltenen
Objekte kann man im Museum von Luni besichtigen.
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