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  Aulla, Caprigliola und Bibola  
 

Rings um Aulla befinden sich viele gut erhaltene Zentren, die als Musterbeispiele für die Orte der Lunigiana gelten können. Verschiedene Ortschaften, wie Caprigliola, weisen noch bis heute ihre antike Schönheit auf. Die Stadt Aulla verlor leider infolge der Bombenangriffe des 2. Weltkrieges all seine Monumente, die im Laufe der Jahrhunderte viele Menschen aus allen Teilen Europas angezogen hatten. Die Orte sind perfekt erhalten und man kann in ihnen die Atmosphäre von einst zwischen Schlössern, Türmen, Kirchen und Häusern von seltener Schönheit verspüren. Auch für diejenigen, die einen Urlaub inmitten der Natur vorziehen, bietet die Zone zahlreiche Vergnügungs- und Erholungsmöglichkeiten zwischen Bergen, Flüssen und Wäldern an.

 

 
         
 

 

Caprigliola
Dieses Zentrum, daß auf den Hügeln, die Aulla umgeben, liegt, ist ein Beispiel des best erhaltensten mittelalterlichen Ortes des ganzen Magratales. In seiner Struktur weist es Zeichen aller Beherrscher auf, die sich im Laufe der Jahrhunderten abwechselten. Die Mauern wurden von 1558 an nach damaligen avantgardistischen Kriterien von Cosimo de Medici errichtet, die es erlaubten, den neuen Fortschritten auf militärischem Gebiet Widerstand zu leisten. Das Wohnviertel entwickelte sich an den Hängen des Hügels, während der zylindrische Turm sich auf der Spitze erhebt.

 
         
 

Die Architektur weist einmalige Zeichen auf, die man in keinen anderen Konstruktionen der Lunigiana wiederfindet, wie die drei Anordnungen von übereinanderliegenden Bögen. Dieser 20 m hohe Turm, im XIII. Jahrhundert für militärische Zwecke errichtet, wurde in den darauffolgenden Jahrhunderten als Glockenturm benutzt. Nicht weit von ihm entfernt steht die Kirche "San Nicolò", die im Laufe des XVII. Jahrhunderts über den alten Bischofspalast gebaut wurde.

 

 
     

 

 
   

Bibola
In den Hügeln um Aulla herum befindet sich Bibola, ein Ort von seltener Schönheit, der alle Zeichen der verschiedenen Ansiedlungen bewahrt hat. Das Eingangstor, von einer Galerie überragt, offenbart sofort seine militärische Funktion, und vielleicht war es in der Vergangengheit auch ein Ansammlungsort für die Bevölkerung. Wie auch in anderen Zentren der Lunigiana, erstanden die Häuser auf dem Hügel, aber in Bibola waren die Behausungen viel kleiner und der Wechsel zwischen neuen Konstruktionen und Ruinen fällt sofort auf.

 
         
 

Das Panorama vom Schloß aus ist beeindruckend. Der Blick verliert sich zwischen dem Magratal, den Apuanen und dem Apennin. Im Laufe der Jahrhunderte sind an der Festung verschiedene Eingriffe vorgenommen worden, und heute ist sie eine Struktur, die auf das XIV. Jahrhundert zurückgeht. Auf den Schutzwällen, die mehr als acht Meter hoch sind, stehen drei Rundtürme. Irgendwann einmal hatte sich die Konstruktion auf zwei Ebenen entwickelt.

   
         

 

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