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Arcola,
Trebiano und Baccano |
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Die
Gebiete rings um Arcola sind sehr abwechslungsreich und haben
ihren mittelalterlichen Charakter noch sehr ausgeprägt erhalten.
Die in der Nähe liegenden Zentren, wie Trebiano und Baccano
sind typische Dörfer aus dem Mittelalter. Seine Position auf
einem Hügel und sein grünes Hinterland erlauben es, über
zahlreiche Pfade durch die umliegenden Wälder zu wandern oder
sie mit dem Fahrrad zu durchfahren.Wer mehr kulturelle Dinge liebt,
hat die Qual der Wahl. Der fünfeckige Turm, die Kirche "San
Nicolò", die Wallfahrtskirche der "Nostra Signora
degli Angeli", die Pfarrkirche der "Santi Stefano e Margherita"
kommen zu all den wunderbaren Orten hinzu, die die Stadt umgeben.
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Trebiano
Der Ort ist römischen Ursprungs und nimmt den Gipfel eines
ganzen Hügels ein, der in alten Zeiten wegen seiner strategischen
Wichtigkeit umkämpft war. Man genießt von seiner Höhe
einen herrlichen Blick der von der Versilia über die Apuanen
bis hin zu den weichen Hügeln von Lerici geht. Die Vermutungen
über den Namen gehen in zwei Richtungen: die eine leitet den
Ortsnamen von der römischen Familie der "Trebil"
ab, die andere bezieht sich auf den Begriff: "Fundus Trebianus",
der sich auf den Teil des öffentlichen Grundes bezieht, der
der "gens Trebia" überschrieben war.
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In
diesem gut erhaltenen Ort steht die Pfarrkirche von "San Michele",
die in ihrem Inneren Werke aus dem Mittelalter von großem
geschichtlichen Wert verwahrt. Die wirklich sehr mächtigen
Mauern sind durch Ecktürme verbunden. Die engen labyrinthartigen
Gassen verzweigen sich zwischen den schmalen Häusern, die sich
hoch oben auf dem Hügel zusammendrängen.
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Baccano
Die Ortschaft Baccano verdankt ihren Namen wahrscheinlich Bacco,
da in diesem Gebiet der Weinanbau sehr entwickelt ist. Andere, mehr
suggestive, Vermutungen glauben, daß der Ortsname von "Baccanum"
abgeleitet wurde, einem Begriff der den Krach beschreibt, der auf
den zahlreichen sich hier kreuzenden Straßen herrscht. Man
muß auf die tausendjährige Pfarrkirche "Ss Stefano
e Margherita" hinweisen, die an den Hängen des Monte Sorvolo
errichtet wurde. Dieses Monument war in römischer Epoche sehr
wahrscheinlich ein Tempel, der dem Kult des Weingottes gewidmet
war.
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Im
Laufe der Jahrhunderte hat die Architektur dieses Gebäudes
große Veränderungen mitgemacht und in gotischer Epoche
nahm es das Aussehen einer typisch zisterziensichen Konstruktion
an. Im Inneren erinnern noch vier Säulen an die originale Bauweise.
Zwei sind viereckig mit Blumenelementen dekoriert, die anderen beiden
weisen mehr freiere Dekorationen auf.
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Cerri
Auf der Straße nach Trebiano befindet sich der alte Ort
Cerri. Das Zentrum verdankt seinen Namen dem Ausdruck: "Li
cerri", was auf ein Gebiet hinweist, auf dem viele hohe Bäume
stehen. Auch dieser Ort, mit seinen winzigen Wegen und Gassen, auf
die mit Heiligenbildern dekorierte Portale blicken, hat sich zusammengedrängt
auf einem Hügel entwickelt. Die Kirche von "Sant'Anna"
ist von Gemälden aus der Genueser Schule des XVII. und XVIII.
Jahrhunderts ausgeschmückt.
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