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Vezzano
Ligure |
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Das
erste offizielle Dokument, in dem ausdrücklich über
die Stadt Vezzano gesprochen wurde, trägt das Datum
des 19. Mai 936 und wurde von Kaiser Otto I. ausgestellt, um das
Schloß und den Hof an den Bischof von Luni zu überschreiben.
Das Gebiet war aber schon in vorgeschichtlicher Zeit von den "Liguri
Apuani" bewohnt, aber leider sind von jener Periode nicht
mehr viele Zeugnisse erhalten geblieben. Bis zum XIII. Jahrhundert
war die bischöfliche Gewalt sehr stark, trotz der Versuche
der Familie "Da Vezzano", die Besitzungen in der ganzen
Zone hatte, sich des Ortes zu bemächtigen.
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Im
Jahre 1276 endeten all diese Streitereien, da die Republik Genua,
die Interesse an dieser durch Küstennähe so strategischen
Position zeigte, ihr Vorherrschaft auf dem Gebiet von Vezzano
ausdehnte. Während der Renaissancezeit verbrachte Vezzano
eine relativ ruhige und wohlhabende Periode, in der es der Stadt
möglich war, an Ansehen und Autonomie zu gewinnen. Darüberhinaus
wurde der Ort durch den Bau neuer Gebäude vergrößert.
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Dieser
Moment des relativen Friedens und der Blütezeit nahm ab,
als die Genueser um das XVI. Jahrhundert herum begannen, für
ihren Handelsverkehr die bequemeren Verbindungswege des Tales
vorzuziehen. Auch als sie unter die Oberherrschaft der Franzosen
kamen, gelang es der Stadt nicht, die alte Glanzzeit zurückzugewinnen,
obwohl die Transalpinen diesen Ort als strategisch sehr wichtig
fanden. Nach dem Wiener Kongreß wurde Vezzano, wie alle
Nachbargebiete, an das Königreich von Sardinien angeschlossen,
welches in den folgenden Jahren dazu bestimmt war, sich in das
Königreich von Italien zu wandeln.
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