Ameglia
  Arcola
  Aulla
  Bagnone
  Bolano
  Casola
  Castelnuovo Magra
  Comano
  Filattiera
  Fivizzano
  Fosdinovo
  Licciana Nardi
  Mulazzo
  Ortonovo
  Podenzana
  Pontremoli
  Sarzana
  S. Stefano Magra
  Tresana
  Vezzano Ligure
  Villafranca
  Zeri
 Andere  Sehenswürdigkeiten
 
 
 
Die tausendjährige Geschichte des Magratals
 
 

Das Magratal ist ein weites Gebiet, daß durch eine jahrtausendealte Geschichte charakterisiert ist, angefangen von den ersten Ansiedlungen der "Liguri Apuani", einem antiken Volk von Hirten, denen wir die faszinierenden und mysteriösen Stele-Statuen zu verdanken haben, die noch heute das wahre Symbol des gesamten Tales sind. Der Fluß Magra, mit seinem großen Ruf, war Theater von sagenhaften Kämpfen und Unternehmungen, wie die berühmte Übersteigung der Alpen durch Hanibal.

 

 
         
 

 

Und gerade hier, in diesem Tal, kann man römische Siedlungen von großer Schönheit finden. Die archeologische Ausgrabungsstätte Luni ist der beste und interessanteste Beweis dafür. Mit der byzantinischen Epoche gewann dieses Gebiet immer mehr an Wichtigkeit, Dank seiner strategischen Position zwischen Bergen und Meer, so, daß es den Namen "Provincia Marittima" (maritime Provinz) erhielt.

 
         
 

Mit Beginn des Mittelalters wurde das Magratal ein Gebiet der Feudalherren, die sich ständig untereinander bekämpften. Unter ihnen hebt sich die Familie der Malaspina hervor, die berühmt für ihre Macht waren, aber auch dafür, daß sie den im Exil befindlichen Poeten Dante beherbergt haben. Jener Dante Alighieri, der der wahre Urheber des nach ihm benannten berühmten Friedens war. In dieser Periode wurde das wahre Val di Magra (Magratal) geboren. In folgenden Epochen wuchsen Zentren heran, wie Aulla, Bagnone, Villafranca, Zeri und andere Städte, die immer berühmter wurden in der Geschichte dieses Grenzgebietes.

 

 
         
   

Mit dem Anbruch der modernen Epoche wurde das Gebiet Eroberungsland für die großen europäischen Mächte und für die kleinen Republiken, sowie für die verschiedenen Lokalherren, die hofften, ihre Macht auf dem Gebiet des norditalienischen Zentrums auszudehnen. Das Territorium wurde lange Jahre von den Spaniern, den Deutschen und den Genuesern, aber vor allem von den Franzosen kontrolliert, bis zur Anerkennung der Volksabstimmung zum Beitritt in das neuerstandene Königreich von Italien.