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Die
tausendjährige Geschichte des Magratals
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Das
Magratal ist ein weites Gebiet, daß durch eine jahrtausendealte
Geschichte charakterisiert ist, angefangen von den ersten Ansiedlungen
der "Liguri Apuani", einem antiken Volk von Hirten,
denen wir die faszinierenden und mysteriösen Stele-Statuen
zu verdanken haben, die noch heute das wahre Symbol des gesamten
Tales sind. Der Fluß Magra, mit seinem großen Ruf,
war Theater von sagenhaften Kämpfen und Unternehmungen, wie
die berühmte Übersteigung der Alpen durch Hanibal.
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Und
gerade hier, in diesem Tal, kann man römische Siedlungen
von großer Schönheit finden. Die archeologische Ausgrabungsstätte
Luni ist der beste und interessanteste Beweis dafür. Mit
der byzantinischen Epoche gewann dieses Gebiet immer mehr an Wichtigkeit,
Dank seiner strategischen Position zwischen Bergen und Meer, so,
daß es den Namen "Provincia Marittima" (maritime
Provinz) erhielt.
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Mit
Beginn des Mittelalters wurde das Magratal ein Gebiet der Feudalherren,
die sich ständig untereinander bekämpften. Unter ihnen
hebt sich die Familie der Malaspina hervor, die berühmt für
ihre Macht waren, aber auch dafür, daß sie den im Exil
befindlichen Poeten Dante beherbergt haben. Jener Dante Alighieri,
der der wahre Urheber des nach ihm benannten berühmten Friedens
war. In dieser Periode wurde das wahre Val di Magra (Magratal)
geboren. In folgenden Epochen wuchsen Zentren heran, wie Aulla,
Bagnone, Villafranca, Zeri und andere Städte, die immer berühmter
wurden in der Geschichte dieses Grenzgebietes.
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Mit
dem Anbruch der modernen Epoche wurde das Gebiet Eroberungsland
für die großen europäischen Mächte und für
die kleinen Republiken, sowie für die verschiedenen Lokalherren,
die hofften, ihre Macht auf dem Gebiet des norditalienischen Zentrums
auszudehnen. Das Territorium wurde lange Jahre von den Spaniern,
den Deutschen und den Genuesern, aber vor allem von den Franzosen
kontrolliert, bis zur Anerkennung der Volksabstimmung zum Beitritt
in das neuerstandene Königreich von Italien.
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