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Mulazzo |
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Das
Zentrum von Mulazzo ist im ausgezeichnetem Zustand erhalten
geblieben und ist Zeuge einer ereignisreichen Vergangenheit mit
wichtigen Persönlichkeiten. Seine strategische Bergposition
zog in alten Zeiten die Byzantiner an, die dadurch versuchten,
sich gegen ihre gefürchteten Feinde, die zu jener Zeit die
Longobarden waren, zu verteidigen. Trotz allem bekamen letztere
die Oberhand, aber aus politisch-strategischen Gründen zogen
sie es vor, den Ort als Geschenk an den Marchese Obizzo Malaspina
zu überreichen.
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Die
mächtige Familie bewahrte ihre Besitztümer mit großer
Autorität, auch Dank des der Intervention des großartigen
Dantes, der in diesem Ort Gast und Botschafter war. In den ersten
Jahren des XIV. Jahrhunderts entschied Franceschino Malaspina,
sich mit den besten Intelektuellen und Künstlern jener Epoche
zu umgeben. Besonders im Jahre 1306 verbrachte der vortreffliche
Poet eine lange Periode in Mulazzo, geteilt zwischen der Fassung
der "Divina Commedia" und dem Versuch, Frieden zwischen
den Malaspina und den Bischöfen von Luni zu stiften.
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In
den darauffolgenden Jahren kamen die Gebiete unter den direkten
Einfluß der Franzosen, die eine Periode von großer
Stabilität und Entwicklung brachten. Nach dem Wiener Kongreß
wurde die Situation ungewisser und die verschiedenen Zentren des
Gebietes stellten sich entweder auf die Seite der lokalen Macht
oder auf die des savoyischen Königreiches, welches einige
Jahrzehnte später die Oberhand gewann, wie im Rest von ganz
Italien.
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