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Fosdinovo |
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Der
befestigte Ort von Fosdinovo wehrten sich zuerst gegen
die überstarken Bischof-Grafen von Luni, um sich ihnen dann
im XII. Jahrhundert doch ganz zu ergeben. Nach dem "Friedenschluß
von Dante" waren die Bischöfe gezwungen, Fosdinovo zu
verlassen, daß zunächst an Castruccio Castracani und
dann an die Familie Malaspina ging. Mit Spinetta begann eine fast
fünfhundert Jahre währende Periode der Ober-herrschaft
durch die Malaspina, in der das Schloß, daß auch noch
heute ein bewundernswertes Beispiel mittelalterlicher Architektur
ist, wiederaufgebaut und später modernisiert wurde.
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Fosdinovo
durchlebte in jenen Jahrhunderten eine relativ friedliche Zeit,
was dazu führte, daß sie die Erlaubnis bekamen, ihre
eigenen Münzen prägen zu dürfen. Dieses Privileg,
daß eigentlich nur an Zentren mit einer gewissen Bedeutung
und Wichtigkeit vergeben wurde, hatten in dem Gebiet nur die Stadt
Massa und die Kommune von Tresana. Die Malaspina waren bis zur
französischen Revolution die Machthaber über Fosdinovo,
die dem Ort eine beneidenswerte Stabilität und Wohlhaben
brachte.
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Nach
dem Wiener Kongreß wurden die einstigen Gebiete der Malaspina
an die Herrschaft der Este angeschlossen. Die Wichtigkeit von
Fosdinovo, in jenen Jahren, wurde von den neuen Herren anerkannt
und die Kommune wurde Hauptort der Lunigiana der Este. In der
zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts wurden die Gebiete der
Herren von Ferrara an das entstehende Königreich von Italien
angeschlossen.
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