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  Aulla  
 

Die Geburt der Stadt Aulla hat ein ganz bestimmtes Datum. Ein Luccheser Notar berichtet uns, daß am 27. Mai 884 der Graf Marchese "Adalberto di Toscana" eine Abtei und eine Kirche am Zusammenfluß des Flusses Aulella und der Magra errichten ließ. Das gebiet wurde wegen seiner bedeutenden strategischen Position zwischen Toskana, Ligurien, Emilia und der Poebene schon in Zeiten vor den "Liguri Apuani" bewohnt und in den darauffolgenden Jahrhunderten wurde es von den verschiedenen örtlichen Familien und europäischen Mächten heiß umkämpft.

 

 
         
 

 

Aulla wurde zwischen dem elften und dreizehnten Jahrhundert von der adeligen Familie Malaspiner und den Bischöfen von Luni umkämpft. Während der Oberherrschaft der Malaspina gingen im Jahre 1404 einige Kommunen, darunter Albiano und Caprigliola, an die Florentiner über. Einige Jahre später, im Jahre 1522, mußte die Familie die Besitztümer an "Giovanni dalle Bande Nere" verkaufen, unter dem Aulla die blutigste und traurigste Zeit, an die man sich erinnern kann, mitmachte. Es waren Jahre voller Gewaltätigkeiten im ganzen Gebiet, die keinerlei Logik hatten, wenn man bedenkt, daß der Verkaufsvertrag niemals ratifiziert wurde. Dies erlaubte es den Malaspina nach drei Jahren wieder zurück an die Macht zu kommen.

 
         
 

Bis zum XVIII. Jahrhundert war dann die politische Situation ruhiger und das Gebiet erlebte Dank des zunehmenden Handelsverkehrs, eine Epoche der Entwicklung. Im darauffolgenden Jahrhundert wurde Aulla in die revolutionären Bewegungen im Jahre 1831 und 1849 hineingezogen, um sich dann an das neu gegründete Königreich Italiens anzuschließen. Die Stadt wurde in dem Gebiet in den nachfolgenden Jahren immer wichtiger, Dank des Baus von Infrastrukturen, wie die Eisenbahnstrecke Parma-La Spezia und der Cisa Staatsstraße.

 

 
         
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