|
|
| |
Arcola |
|
| |
Während
der Römerzeit diente Arcola als Militärdepot
und als Durchgangsstation, da es ein strategischer Punkt für
die Offensive gegen die Ligurer war. Als Stadt wurde sie erst
später geboren, danach wurde sie ein sicher Zufluchtsort
für jene Bewohner von Luni, die vor der Malariaepedemie,
die in ihrem Zentrum ausgebrochen war, flohen. In den darauffolgenden
Jahrhunderten machte der Ort harte Zeiten durch, da er mehrere
Male durch die Normannen und Sarazenen ausgeplündert wurde.
|
|
|
|
| |
|
|
Um
das Jahr Tausend herum wechselten sich verschiedene Herren mit
der Führung der Stadt ab. Die Hartnäckigkeit der Malaspina
fachte eine Revolte an, an der viele Arcolaner teilnahmen, die
aber für sie in einer Niederlage endete. Viele Einwohner
flohen daraufhin nach Sarzana, aber sie wurden gezwungen, ihre
Häuser zu zerstören und ihre ganzen Güter in ihre
neue Stadt zu bringen. Nach weiteren Plünderungen kam die
Stadt im Jahr 1268 unter die Herrschaft der Republik Genua.
|
|
| |
Ein
halbes Jahrhundert später ging der Ort zunächst in die
Hände von Castruccio Castracani und dann in die der Herzöge
von Mailand über. Nach einer kurzen Zwischenzeit unter dem
Einfluß von Lucca ging er im XV. Jahrhhundert wieder zurück
an die Genueser. Nach einer Periode relativer Ruhe durchlebte
Arcola tragische Momente auf Grund von Plünderungen, die
durch die verschiedenen Heere der Spanier, Deutschen und Franzosen
begangen wurden. Nach dem Wiener Kongreß und Napoleons Absetzung
wurde Arcola, auf Grund von internationalen Vereinbarungen, ein
Teil des Königreichs von Sardinien, das später das Königreich
von Italien wurde.
|
|
|
|
|
|