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 Andere  Sehenswürdigkeiten
         
  Tresana und die Schloßruine  
 

Die kleine Ortschaft von Tresana liegt auf einem Hügel und wird von einer es überragenden Ruine des imposanten Schloßkomplexes majestätisch beherrscht. Der Ort stammt wahrscheinlich aus longobardischer Epoche und wurde von Kaiser Friedrich Barbarossa im Jahre 1164 an Obbizzano Malaspina gewährt. Das seit Jahrhunderten in schlechtem Zustand befindende Schloß, hat eine sechseckige Form, über der bis heute in seiner ganzen Länge der viereckige Turm emporragt. Er wurde "Wohnsitz des Herrschers", und erhielt ferner einige Privilegien, wie das männlichen Erstgeburtsrecht, um die Zersplitterung des Eigentums zu vermeiden, und das Privileg Münzen prägen zu dürfen, daß zur damaligen Zeit nur die Lehen von Massa und Fosdinovo hatten.

   
         
   

In Villa di Tresana befindet sich ein weiteres sehr gut erhaltenes Schloß, dank der im Laufe der Jahre sorgfältig durchgeführten Restaurationsarbeiten. Das kleine Gebäude scheint ein Miniaturschloß zu sein. Es ist von einem kleinen Garten umgeben von dem man wunderschöne Ausblicke ins Tal hat. Die Struktur des Gebäudes ist einfach und von massivem Aspekt, sein Grundriß ist viereckig und hat zwei zylindrische Türme, die an zwei sich gegenüberliegenden Ecken errichtet wurden. Die gesamte Umfassungsmauer ist aus Steinen und hat außen, unterhalb des durchgehenden Steingesimses, eine leichte Böschung, sowie eine Reihe von Öffnungen in verschiedenen Größen, auch die Türme weisen Zeichen von Veränderungen auf, die im Laufe der Zeit durchgeführt worden sind.

 
         
 

In der fernen feudalen Vergangenheit der Lunigiana war das Schloß von Villa Teil einer umfangreichen Markgrafschaft der Malaspina. Neben dem Schloß kann man die Barockkirche von "San Siro" besuchen, die in drei Kirchenschiffe aufgeteilt ist. In seinem Inneren befindet sich ein Marmoraltar, der der "Madonna del Rosario" gewidmet ist, sowie der Leichnam des Oberleutnants der kaiserlichen Armee, Thomas Nugent. Das Schloß von Giovagallo, erreichbar über einen Pfad in der Nähe von Agneda, ist eine heruntergekommene Ruine, die von der maßlosen Vegetation überwuchert ist.

   
         
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