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  Fosdinovo und das Malaspinaschloß  
 

Die Gemeinde von Fosdinovo hat im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Herrschafter gehabt, aber die Herren, die die wichtigsten Spuren im Ort hinterlassen haben, sind sicherlich die Malaspina. Im XIV. Jahrhundert wuchs der Ort Fosdinovo unter Spinetta und gewann an Wichtigkeit. Das Schloß, daß heute noch den Namen der Familie trägt, wurde nach avantgardistischen Regeln wiederaufgebaut und erweitert, die noch heute die Burg faszinierend und interessant macht. Sie hat einen viereckigen Grundriß mit einem zentralen Hof, der an den Ecken zylindrische Türme aufweist, die einmal durch einen langen Wehrgang verbunden waren.

   
         
   

Das Gebäude kann besichtigt werden und in seinem Inneren sind die im Laufe der Jahrunderte vorgenommenen Eingriffe deutlich sichtbar. In der Tat, unter der Oberherrschaft der Malaspina wurde das Schloß zu-nächst unter dem Aspekt der Verteidigung restauriert, und dann wurde es erweitert und modernisiert, um es den neuen Repräsentationszwecken anzupassen. Die Zugbrücke wurde entfernt und neue Innenhöfe entstanden und die Innenausstattung wurde verschönert.

 
         
 

Das Zimmer, daß die größte Faszination ausübt, vom kulturellem Gesichtspunkt her betrachtet, ist mit Sicherheit das, wo man vermutete, daß Dante dort bei seinem Aufenthalt in Fosdinovo gewohnt hätte. Wie man auch aus der "Divina Commedia" folgern kann, kam der vortreffliche Dichter in Kontakt mit den Herren Malaspina und er war entscheidend im Abschluß des Friedensvertrages zwischen den Herren und den Bischof-Grafen von Luni. In diesem Zimmer kann man auf einer Wand die älteste Freske des Schlosses bewundern
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