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  Fivizzano  
 

Fivizzano hat eine kulturelle Wichtigkeit, die einmalig im Magratal ist und weit über die Grenzen der Stadt und der Gemeinde hinausgeht. Das Ansehen ist hauptsächlich auf den Reichtum des Zentrums zurückzuführen, welcher durch Handel und landwirtschaftliche Aktivitäten herbeigeführt wurde, aber nicht nur, sondern auch, auf die strategische Wichtigkeit der Festung Verrucola. Die Stadt stand lange Zeit unter der Herrschaft von Florenz und der toskanische Charakter der Stadt ist nicht zu übersehen.

   
         
   

Im Mittelpunkt der Stadt, auf der Piazza Medicea, befindet sich die Kirche der Heiligen "Jacopo" und "Antonio", die aus der zweiten Hälfte des des XIV. Jahrhunderts stammt, aber sehr stark in den zwei darauffolgenden Jahrhunderten umgebaut wurde. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Ausrichtung der Kirche sowie der Glockenturm verändert. Bemerkenswert ist die Kapelle des "Sacro Cuore", die Kapelle "Carmine" und verschiedene Gemälde, wie die "Deposizione" (Grablegung) der Schule von Andrea del Sarto oder das der noch viel berühmteren und geschätzten "Madonna del Reggio", daß die Erscheinung der Maria, die sich in dem nahen Dorf Cagliano 1595 ereignet hat, darstellt.

 
         
 

Nicht sehr weit entfernt befindet sich in der Nähe der Porta Sarzanese das "Oratorio di San Carlo". Das Gebäude wurde entworfen und entstand mit dem Zweck ein Kunstwerk zu bauen, um das zu verschönern, was der Großherzog der Toskana als "Klein-Florenz" bezeichnete. Das Oratorium wurde 1702 von Carlo Vieri, dem damaligen Gouverneur der Lunigiana, errichtet. Äußerlich beeindruckt sofort das Steinportal im Barockstil. Im Inneren sind der Altar und das ovale Gemälde der "Santissima Annunziata" zu beachten, welches vom florentinischen Maler Ottavio Dandini realisiert wurde, sowie zahlreiche Fresken die Wände und Gewölbe dekorieren.

   
         
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