|
|
| |
Aulla
und di Brunella Festung |
|
| |
In
den ersten Jahren des vergangen Jahrhunderts hat die Stadt Aulla
immer mehr an strategischer und militärischer Bedeutung
gewonnen, so sehr, daß sie im 2. Weltkrieg total ausgebombt
wurde. Aus diesem Grund ist der antike Ortsteil von Aulla, einst
wegen seiner seltenen Schönheit gepriesen, praktisch total
verschwunden. Nur das Rathaus (Palazzo Comunale) und die "Porta
la Sotto" sind intakt geblieben. Glücklicherweise
ist die Brunella, die stattliche Festung, die von dem Hügel
die Stadt überragt und das ganze Tal beherrscht, verschont
geblieben.
|
|
 |
|
| |
 |
|
Sie
wurde möglicherweise von der Familie Centurione gebaut,
auch wenn viele die Meinung vertreten, daß sie dem
bösen Giovanni dalle Bande Nere zuzuschreiben ist,
der zwischen 1522 und 1525 das Tal mit Feuer und Schwert
verheert hat. Die Burg ist viereckig und hat an seinen Ecken
dreieckige abgerundete Stützen; weiterhin gibt es einen
Burggraben an der Nordwestseite und sie hat drei Eingänge.
Das Innere, in dem sich heute das Naturkundemuseum der Lunigiana
befindet, ist in seinen Einzelheiten und seiner Ausstattung
sehr gepflegt.
|
|
| |
Die
Hügel um Aulla herum charakterisiern sich durch
zahlreiche Schlösser und Burgen. Zentren, wie Caprigliola,
um einen dieser Orte zu nennen, war über Jahrzehnte
hinweg ein wichtiges Zentrum im Herrschaftsgebiet der
Bischöfe von Luni, so wichtig, daß der vortreffliche
Dichter Dante dort einen Disput friedlich schlichten
konnte. Dieser Frieden vom 6. Oktober 1306 wurde nach
ihm benannt.
|
|
 |
|
|
|